Laufzeit: März 2018 - Februar 2021
Projektleitung:
- Assoz.-Prof.MMag.Dr. Elisabeth Reitinger
Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
- Mag.Dr. Barbara Pichler
Fördergeber:
- FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (P 30607-G29)
Das Projekt wird unter Leitung von Priv. Doz.in Dr.in Sabine Peschberger (GÖG) und in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Altersökonomie (WU-Wien) durchgeführt.
Older people living alone (OPLA) – Non-kin-carers‘ support
Kurzbeschreibung:
Ziel des Forschungsprojektes ist herauszufinden, wie informelle außerfamiliäre Unterstützungsarrangements gestaltet sein müssen, damit ein Verbleib von alleinlebenden älteren Menschen im eigenen Zuhause „bis zuletzt“ gelingen kann.
Basierend auf einem Längsschnittdesign werden Arrangements von alleinlebenden älteren Menschen und ihren informellen außerfamiliären HelferInnen über einen Zeitraum von 18 Monaten über sequenzielle qualitative Interviews (persönlich und telefonisch) untersucht. Im gesamten Zeitraum sollen 20-25 Fallverläufe erfasst werden. Care-Tätigkeiten sind vergeschlechtlicht, in ihnen repräsentieren sich geschlechtsspezifische Machtstrukturen in der Gesellschaft.
Dem Forschungsteam am Institut für Pflegewissenschaft kommt im Projekt die Aufgabe zu, die „Gender-Perspektive“ einzubringen und die Prozesse des „doing gender“ in allen Phasen der Studie zu reflektieren zu analysieren, sowie das Projektteam dahingehend zu beraten.