Projekte

Sterbewelten in Österreich II. Die Perspektive der professionell Sorgenden in der Regelversorgung auf "gutes Sterben"

Laufzeit: Februar 2020 - Juli 2021

Projektleitung:

  • Assoz.-Prof.Dr. Katharina Heimerl, MPH

Projektteam:

  • Mag. Barbara Egger
  • Dr. Gert Dressel
  • Mag. Alexander Lang (IHS - Institut für Höhere Studien)
  • Assistenz: Ilona Wenger

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:

  • Mag. Edith Auer (IERM-Institut für Ethik und Recht in der Medizin)
  • Dr. Stefan Dinges (IERM-Institut für Ethik und Recht in der Medizin)
  • Dr. Elisabeth Frankus (IHS- Institut für Höhere Studien)
  • Dr. Lukas Kaelin (Kepler Universität, Linz)
  • Dr. Patrick Schuchter, MPH (Karl-Franzens-Universität, Graz)
  • Assoz.-Prof.Dr. Klaus Wegleitner (Karl-Franzens-Universität Graz)

Fördergeber:

  • Gefördert vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, Projekt Nr. 18024

Kooperationspartnerin:

  • IHS - Institut für Höhere Studien, Technoscience an Societal Transfer (Head of Reserch Group: Dr. Erich Griessler)

Kurzbeschreibung:

Die Institutionalisierung des Sterbens und der Sterbenden nimmt weiter zu, international und in Österreich. Die meisten Menschen sterben in Österreich in Organisationen der Regelversorgung, das heißt im Krankenhaus, im Pflegeheim und in der Hauskrankenpflege. Professionell Sorgende, die an diesen unterschiedlichen Sterbeorten arbeiten, tragen zur praktischen Organisation der Pflege und Betreuung am Lebensende bei und ko- konstruieren gesellschaftliche und individuelle „Sterbewelten“. Das Projekt geht der Frage nach, was für professionell Sorgende ‚gutes Sterben‘ bedeutet. Dazu sollen insgesamt 15 Gruppendiskussionen durchgeführt, ausgewertet und interpretiert werden, 9 davon in unterschiedlichen Einrichtungen der Regelversorgung und 6 kontrastierende Gruppendiskussionen in der Behindertenhilfe, in der Obdachlosenhilfe und im Strafvollzug in verschiedenen österreichischen Bundesländern. Ein Literaturreview und eine Analyse von Lehr- und Handbüchern sollen das Datencorpus ergänzen. Abschließend wollen wir die Ergebnisse mit Entscheidungsträger*innen und Expert*innen diskutieren und Handlungsempfehlungen entwickeln.