Projekte

Entwicklung und Evaluation eines PatientInneninformations- und Beratungszentrums am Rudolfinerhaus Wien (ENTER)

Laufzeit: Jänner 2016 - Dezember 2020

Projektleitung:

  • Univ.-Prof.Mag.Dr. Hanna Mayer

Wissenschaftliche Mitarbeit:

  • Harald Titzer,BSc, MSc
  • Mag. Johanna Breuer

Fördergeber:

Rudolfiner-Verein - Rotes Kreuz


Kurzbeschreibung:

"Patient education" wird als integrales Element pflegerischen Handelns angesehen und definiert sich als Set von geplanten Aktivitäten (beispielsweise Beratung, Information und Schulung), die das Gesundheitsverhalten von PatientInnen bzw. deren Gesundheitsstatus oder beides verbessern oder zumindest stabilisieren sollen. Im Rudolfinerhaus Wien wird Beratung, Information und Schulung seit Jahren gelebt und ist Teil der täglichen Pflegepraxis. Im Zuge des ständigen Bestrebens nach Weiterentwicklung wird ein Konzept zur institutionellen Verankerung von "patient education" am Rudolfinerhaus weiterentwickelt und evaluiert."Patient education" und deren Schwerpunktsetzung ist sehr stark abhängig von Faktoren wie dem Setting in dem das Angebot stattfindet, für welche PatientInnengruppen das Angebot gelten soll oder der Kompetenzen der MitarbeiterInnen. Aus diesem Grund bedarf es fundierter Überlegungen, wie und in welchem Rahmen "patient education" im Setting Krankenhaus angeboten wird. In Deutschland zeigen sich beispielsweise Initiativen im Rahmen von PatientInneninformationszentren, deshalb stellt den Ausgangspunkt für Überlegungen zur institutionellen Verankerung von "patient education" am Rudolfinerhaus Wien ein entsprechendes PatientInneninformations- & Beratungszentrum dar.Zur institutionellen Verankerung von "patient education" werden unterschiedliche Perspektiven herangezogen. Das Vorgehen orientiert sich am partizipativen Ansatz, bei dem Pflegende, PatientInnen und Angehörige als Partner im Forschungsprozess angesehen werden. Im Sinne eines "kreativen Prozesses" geschieht die Wissensgenerierung unter Einbezug und Beteiligung aller AkteurInnen und verläuft zirkulär, wodurch eine schrittweise und gemeinsame Weiterentwicklung ermöglicht wird.

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