Projekte

"Being with" - Beziehung und Beziehungsgestaltung in der institutionellen Langzeitpflege im Kontext der COVID-19-Pandemie

Laufzeit: Juli 2021 – Dezember 2022

Projektleitung:

  • Univ.-Prof. Mag. Dr. Hanna Mayer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

  • Jasmin Meichlinger, BScN, MSc

Beziehungen und Beziehungsgestaltung spielen in der institutionellen Langzeitpflege eine zentrale Rolle und Pflegefachpersonen sind hier - auch als Teil des sozialen Netzes von Bewohnenden - in ganz besonderer Weise involviert. Dieser zentrale Aspekt professioneller Pflege findet seine theoretische Entsprechung im Begriff „Caring“.  Caring wird mit „sich sorgen um“ (emotional) oder „sorgen für“ (helfend handelnd) übersetzt. Der Begriff geht auf Florence Nightingale zurück, welche die Wurzeln der Pflege in einer fürsorglichen und heilenden Beziehung beschrieben hat. Er sich hat mittlerweile zu einem zentralen theoretischen Konzept entwickelt, wenn es um die Beschreibung dessen, was professionelle Pflege ausmacht, geht. Obwohl die Beziehungsgestaltung zu Bewohnenden - "being with" - in der institutionellen Langzeitpflege längst Ausdruck und Ausgestaltung pflegerischer Professionalität ist, erfordert sie unter den Bedingungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen einen neuen Zugang für Pflegefachpersonen.


Lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben!

Im Rahmen des "Being with"-Forschungsprojektes möchten wir einen Einblick in die Erfahrungen von Pflegefachpersonen in der institutionellen Langzeitpflege hinsichtlich der professionellen Beziehung und Beziehungsgestaltung zu Bewohnenden, im Kontext der COVID-19-Pandemie, erhalten.
Dadurch soll ermöglicht werden, die Auswirkungen der COVID–19 Pandemie in Hinblick auf das pflegeprofessionelle Verständnis für Beziehung und Beziehungsgestaltung zu erkunden.

Dafür suchen wir nach Pflegepersonen aus der institutionellen Langzeitpflege, die uns einen Einblick in ihre Erfahrungen geben wollen:

  • Pflegeassistent*innen
  • Pflegefachassistent*innen
  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen

Persönliche Erfahrungen können uns schriftlich und ganz frei mitgeteilt, oder in einem vertraulichen Gespräch erzählt werden.
Der Umfang sowie die Aufbereitung einer Niederschrift (handschriftlich oder digital verfasst) sind den Autor*innen überlassen.

Folgende Fragen können dabei eine Orientierung bieten:
  • Welche Bedeutung hat Beziehung und Beziehungsgestaltung zu Bewohnenden für Sie?
  • Welche besondere Bedeutung hat Beziehung und Beziehungsgestaltung unter den Bedingungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen für Sie?
  • Wie gestalten Sie Ihre Beziehungen zu den Bewohnenden?
  • Inwiefern ist bzw. war die Beziehungsgestaltung erschwert oder nicht möglich?
  • Wie bringen Sie in Zeiten der Pandemie eine fürsorgende Haltung zum Ausdruck?
  • Welche Geschichten haben Sie erlebt?

Zusätzlich würden wir uns freuen, wenn Sie uns im selben Dokument vertraulich Angaben zu Ihrer Person machen würden, d.h. zu Ihrem Geschlecht, Ihrem Geburtsjahr, zum Bundesland, zur Pflegeberufsgruppe, zur Berufserfahrung in der institutionellen Langzeitpflege, ggf. Weiterbildungen oder Spezialisierungen für den Langzeitpflegebereich und Ihre Motivation Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.

 

Ethische Aspekte und Datenschutz

Die Teilnahme erfolgt freiwillig. Sie kann jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne persönlichen Nachteil widerrufen werden. Es werden alle notwendigen Schritte unternommen, um den Schutz der Daten gemäß Datenschutz-Grundverordnung zu gewährleisten. Das heißt, dass die eingereichten Schriften sowie die soziodemografischen Daten (Geschlecht, Alter, Jahre an Arbeitserfahrung, usw.) der Teilnehmenden verschlüsselt werden, so dass die Zugehörigkeit zur Person nicht mehr nachvollzogen werden mann. Hinweise in den schriftlichen oder mündlichen Erzählungen, die Rückschlüsse auf die Identität der Teilnehmenden geben könnten, werden pseudonymisiert.  Die Daten werden ausschließlich für das Forschungsprojekt verwendet und sind gegen unbefugten Zugriff gesichert.

Für Fragen wenden Sie sich bitte jederzeit an Jasmin Meichlinger, BScN, MSc unter folgender E-Mail-Adresse: jasmin.meichlinger@univie.ac.at oder telefonisch unter +43-1-4277-49818

Übermitteln Sie uns hier Ihre Erfahrungen schriftlich...

Hier können Sie Ihre digital niedergeschriebenen Erfahrungen sowie Scans oder Fotos Ihrer händisch geschriebenen Erzählung hochladen. Bitte achten Sie darauf, dass der Text auf den Scans oder Fotos gut lesbar ist.

Hier geht's zum Upload

Gerne können Sie uns Ihre Niederschrift auch postalisch übermitteln:
Institut für Pflegewissenschaft
z.H. Jasmin Meichlinger
Alser Straße 23/12
1080 Wien

...oder vereinbaren Sie ein vertrauliches Gespräch

Sollten Sie Interesse an einem Interview haben, kontaktieren Sie bitte Jasmin Meichlinger unter folgender E-Mail-Adresse: jasmin.meichlinger@univie.ac.at oder telefonisch unter: +43-1-4277-49818

Das Gespräch kann telefonisch oder via einem Videokonferenztool (z.B. MS Teams, Skype, Zoom etc.), je nach Präferenz, stattfinden und wird ca. 30 bis 60 Minuten dauern.

 
Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Teilnahme!